6 Sehenswürdigkeiten, 1 Partyzonen, 2 Bars & Kneipen, 1 Restaurants, 2 Hotels in Phu Quoc, Vietnam – mit Viertel, Öffnungszeiten, Preisen und Hinweisen. Auf der Hauptseite gibt es dazu Karte, Filter „Jetzt geöffnet“, „In der Nähe“, Weiterreise, Visa und Notrufnummern – auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Niederländisch.
Sao Beach, übersetzt „Sternenstrand“, an der Südostküste von Phu Quoc, gilt als einer der schönsten Strände Vietnams. Der Sand ist besonders fein, weiß und weich, das Wasser flach, ruhig und leuchtend türkis – fast wie in der Karibik. Palmen säumen die geschwungene Bucht. An einem Teil des Strandes gibt es Restaurants und Bars mit Liegen, Schaukeln und Stegen, die gern für Fotos genutzt werden; am anderen Ende ist es ruhiger. Man kann Jetskis, Kajaks und Stand-up-Paddles mieten. Am schönsten ist es unter der Woche und am Vormittag, wenn weniger Ausflugsgruppen da sind. In der Trockenzeit von etwa November bis April ist das Wasser am klarsten. Leider liegt nicht immer überall Müll weg, die Restaurants räumen aber ihren Bereich. Mit dem Roller oder Taxi fährt man von Duong Dong etwa 45 Minuten, von An Thoi etwa 15 Minuten. Der Besuch lässt sich gut mit der Seilbahn verbinden.
Einer der schönsten Strände Vietnams mit feinem weißem Sand.
Öffnungszeiten und Eintritt vor dem Besuch prüfen.
Die Seilbahn Hon Thom im Süden von Phu Quoc führt von An Thoi über das Meer zur Insel Hon Thom. Mit knapp acht Kilometern gehört sie zu den längsten Seilbahnen der Welt, die über Wasser führen. Die Fahrt in den großen Kabinen dauert etwa eine Viertelstunde und bietet einen großartigen Blick auf das türkisfarbene Wasser, die vielen kleinen Inseln des An-Thoi-Archipels und die bunten Fischerboote im Hafen. Die Talstation selbst ist auffällig gestaltet und Teil eines neuen Viertels im mediterranen Stil. Auf Hon Thom gibt es einen großen Wasserpark, einen Strand mit Liegen, Restaurants und Aussichtspunkte. Eine Fahrkarte für die Seilbahn schließt meist den Wasserpark mit ein. Die Seilbahn fährt nicht durchgehend, sondern zu bestimmten Zeiten – vorher den Fahrplan prüfen und nicht die letzte Rückfahrt verpassen. Bei starkem Wind kann sie stillstehen. Sonnenschutz und Badesachen mitnehmen.
Eine der längsten Seilbahnen der Welt über das Meer zur Insel Hon Thom.
Öffnungszeiten und Eintritt vor dem Besuch prüfen.
Der Nachtmarkt von Duong Dong ist abends der lebhafteste Ort auf Phu Quoc. Nahe der Mündung des Duong-Dong-Flusses reihen sich Stände mit Souvenirs, Perlen, Kleidung und vor allem Essen. Das Highlight ist das Seafood: Auf Eis liegen Krebse, Garnelen, Muscheln, Tintenfische und Fische, die man sich aussucht und grillen oder dämpfen lässt. Dazu gibt es Spezialitäten der Insel wie Seeigel, gebratene Nudeln, Frühlingsrollen und Eis in Rollen. Achten Sie darauf, dass der Preis vorher klar ist – bei Seafood wird oft nach Gewicht abgerechnet. Phu Quoc ist auch berühmt für seine Fischsauce und den schwarzen Pfeffer, die man hier kaufen kann. Perlen werden ebenfalls angeboten, die Qualität ist aber unterschiedlich. Der Markt öffnet am späten Nachmittag und ist bis spät in die Nacht geöffnet. Am schönsten ist die Stimmung nach Sonnenuntergang. Neben diesem Markt gibt es inzwischen auch große Nachtmärkte in den neuen Ferienvierteln.
Seafood, Souvenirs und Streetfood; günstig essen.
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Das ehemalige Gefängnis von Phu Quoc, auch Kokospalmen-Gefängnis genannt, liegt im Süden der Insel bei An Thoi. Die Franzosen bauten es in den 1940er-Jahren; im Vietnamkrieg nutzte die südvietnamesische Regierung es als großes Lager für Kriegsgefangene, zeitweise waren hier Zehntausende Menschen eingesperrt. Heute ist der Ort eine Gedenkstätte. Man geht an Stacheldraht, Wachtürmen und Baracken vorbei. Lebensgroße Figuren stellen auf drastische Weise die Folter dar, die die Gefangenen erlitten – die Szenen sind sehr eindringlich und für Kinder nicht geeignet. Ein kleines Museum zeigt Fotos und Gegenstände. Die Darstellung ist aus vietnamesischer Sicht. Der Eintritt ist frei. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte etwa eine Stunde einplanen. Die Gedenkstätte liegt an der Straße zum Sao Beach und lässt sich mit einem Strandbesuch verbinden. Bitte respektvoll verhalten.
Gedenkstätte an das Gefangenenlager aus dem Vietnamkrieg.
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Vinpearl Safari im Norden von Phu Quoc ist der größte Safaripark Vietnams und gehört zum großen Freizeitkomplex Vinpearl. Im Safari-Bereich fährt man mit Bussen durch weitläufige Freigehege, in denen Giraffen, Zebras, Nashörner, Löwen, Tiger und Bären leben. In einem zu Fuß begehbaren Zoo-Teil gibt es Affen, Vögel, Flusspferde und Reptilien; an einigen Stationen dürfen Besucher Giraffen oder andere Tiere unter Aufsicht füttern. Der Park legt Wert auf große Gehege und Artenschutzprogramme. Ein Besuch eignet sich besonders für Familien mit Kindern und füllt einen halben Tag. In der Nähe liegen der Vergnügungspark VinWonders und das Einkaufsviertel Grand World, sodass man den Ausflug zu einem ganzen Tag ausdehnen kann. Tickets kauft man an der Kasse oder online, oft gibt es Kombitickets. Sonnenschutz und Wasser mitnehmen, es wird heiß.
Großer Zoo mit Safarifahrt durch Freigehege.
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Phu Quoc ist in ganz Vietnam für seine Fischsauce berühmt, und eine Fabrikbesichtigung gehört zu den typischen Erlebnissen auf der Insel. In großen Lagerhallen stehen Reihen riesiger Holzfässer, in denen kleine Sardellen mit Salz geschichtet werden und über Monate fermentieren. Am Ende läuft die bernsteinfarbene Sauce, Nước Mắm, aus einem Hahn am Boden des Fasses. Der Geruch ist intensiv, aber man gewöhnt sich schnell daran. Die Besitzer erklären den Herstellungsprozess, und man kann verschiedene Qualitäten probieren und kaufen. Hinweis: Fischsauce darf in vielen Fluglinien wegen des Geruchs und auslaufender Flaschen nicht im Handgepäck und teils auch nicht im aufgegebenen Gepäck mitgenommen werden – vorher informieren oder gut verpackte Flaschen wählen. Die Besichtigung ist meist kostenlos und dauert etwa eine halbe Stunde. Mehrere Fabriken liegen in und um Duong Dong.
Besichtigung der Holzfässer, in denen die berühmte Fischsauce reift.
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Dương Đông und Long Beach sind die beste Gegend auf Phu Quoc für den Abend: Nachtmarkt, Restaurants, Cocktail- und Strandbars liegen dicht beieinander. Phu Quoc ist keine Partyinsel, eher eine Insel für Sonnenuntergangs-Drinks, Rooftops und ein paar späte Lokale.
Das ist gut: Der Sonnenuntergang über dem Meer ist spektakulär, der Nachtmarkt bietet frische Meeresfrüchte, und die Strandbars sind entspannt.
Darauf aufpassen: Auf dem Nachtmarkt beim Seafood vorher nach dem Preis pro Kilo fragen. Handys nicht am Straßenrand halten. Nicht betrunken Roller fahren, die Straßen sind stark befahren. Drogen werden in Vietnam extrem hart bestraft.
Die beste Gegend für den Abend: Nachtmarkt, Restaurants, Cocktail- und Strandbars dicht beieinander. Phu Quoc ist keine Partyinsel – eher Sonnenuntergangs-Drinks, Rooftops und ein paar späte Lokale. Quellen: localvietnam.com, Premier Residences Phu Quoc Blog (2026).