10 Sehenswürdigkeiten, 9 Partystraßen, 1 Partyzonen, 135 Bars & Kneipen, 5 Diskotheken, 4 Restaurants, 6 Hotels in Phnom Penh, Kambodscha – mit Viertel, Öffnungszeiten, Preisen und Hinweisen. Auf der Hauptseite gibt es dazu Karte, Filter „Jetzt geöffnet“, „In der Nähe“, Weiterreise, Visa und Notrufnummern – auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Niederländisch.
Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France · CC BY 2.0
Königspalast & Silberpagode
Riverside · tägl. 8–11 und 14–17 Uhr · 10 $
Der Königspalast ist seit den 1860er-Jahren die Residenz der kambodschanischen Könige und liegt direkt am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap. König Norodom ließ ihn errichten, als Phnom Penh Hauptstadt wurde; viele der heutigen Gebäude entstanden in den 1910er- bis 1930er-Jahren. Besucher sehen die prachtvolle Thronhalle mit ihren goldenen Dächern, gepflegte Gärten und vor allem die Silberpagode: Ihr Boden ist mit über 5.000 Silberfliesen ausgelegt, im Inneren stehen ein Smaragd-Buddha und ein lebensgroßer Buddha aus Gold, besetzt mit Diamanten. Die Wände des Hofes zeigen ein langes Wandgemälde des Ramayana-Epos. Ein Teil des Geländes bleibt dem König vorbehalten. Für den Besuch sollte man etwa anderthalb Stunden einplanen und am besten früh am Morgen kommen, bevor es heiß wird. Schultern und Knie müssen bedeckt sein; wer kurze Kleidung trägt, kann am Eingang ein Tuch leihen oder kaufen.
Residenz des Königs mit Thronhalle und der Silberpagode, deren Boden mit über 5.000 Silberfliesen belegt ist. Schultern und Knie bedecken.
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Michael Gruijters at Dutch Wikipedia · CC BY-SA 3.0
Tuol-Sleng-Genozidmuseum (S-21)
Tuol Svay Prey · tägl. 8–17 Uhr · ca. 5 $, Audioguide extra
Hinter den unscheinbaren Mauern einer ehemaligen Oberschule richteten die Roten Khmer 1975 das Geheimgefängnis S-21 ein. Bis zum Sturz des Regimes 1979 wurden hier schätzungsweise rund 20.000 Menschen festgehalten, verhört und gefoltert; nur eine Handvoll überlebte. Heute ist der Ort ein Museum: Man geht durch die Klassenzimmer mit Eisenbetten und winzigen Zellen und sieht Tausende Porträtfotos der Gefangenen, die die Roten Khmer akribisch angefertigt hatten. Der Leiter des Gefängnisses wurde 2010 vom Völkermord-Tribunal verurteilt. Der Besuch ist bedrückend, hilft aber sehr, die jüngere Geschichte Kambodschas und seine Menschen zu verstehen. Der Audioguide auf Deutsch ist ausgezeichnet und sehr zu empfehlen. Man sollte zwei bis drei Stunden einplanen, ruhig und respektvoll auftreten und nicht lachend fotografieren. Viele verbinden den Besuch am selben Tag mit den Killing Fields von Choeung Ek.
Ehemaliges Gefängnis der Roten Khmer in einer Schule. Bedrückend, aber wichtig, um Kambodscha zu verstehen.
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ca. 15 km südlich · tägl. 7:30–17:30 Uhr · ca. 6 $ inkl. Audioguide
Choeung Ek, etwa 15 Kilometer südlich der Innenstadt, war einst ein chinesischer Friedhof und Obstgarten. Zwischen 1977 und 1979 brachten die Roten Khmer hierher Gefangene aus dem Gefängnis S-21 und ermordeten sie; nach dem Ende des Regimes wurden fast 9.000 Leichen aus Massengräbern geborgen. Choeung Ek ist das bekannteste von rund 300 sogenannten Killing Fields im ganzen Land. In der Mitte steht eine buddhistische Gedenkstupa, in der Tausende Schädel hinter Glas aufbewahrt werden. Ein ruhiger Rundweg führt an den Gruben vorbei; der hervorragende Audioguide erzählt Geschichte und Schicksale. Nach Regen kommen manchmal noch Knochen- und Stoffreste an die Oberfläche. Der Ort ist still und würdevoll, ein schwerer, aber eindrucksvoller Besuch. Mit dem Tuk-Tuk braucht man etwa 40 Minuten; für den Rundgang sollte man gut eine bis anderthalb Stunden rechnen und angemessene Kleidung tragen.
Gedenkstätte an einem der Massengräber der Roten Khmer. Mit dem Tuk-Tuk ca. 40 Minuten; gut mit S-21 an einem Tag.
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Das rotbraune Gebäude im traditionellen Khmer-Stil wurde in den 1910er- und 1920er-Jahren erbaut und steht gleich nördlich des Königspalastes. Es besitzt die bedeutendste Sammlung von Khmer-Kunst der Welt: über 14.000 Objekte von der Vorgeschichte über die Blütezeit des Angkor-Reiches bis in die Neuzeit. Höhepunkte sind die großen Stein- und Bronzefiguren aus Angkor, darunter Götterstatuen aus Angkor Wat und die berühmte Statue des Königs Jayavarman VII. in Meditationshaltung. Wer vor oder nach einem Besuch in Siem Reap kommt, versteht die Tempel danach viel besser. Die Ausstellungsräume liegen rund um einen schattigen Innenhof mit Seerosenteichen, der zum Ausruhen einlädt. Für den Rundgang reichen etwa ein bis zwei Stunden; ein Audioguide ist erhältlich. Fotografieren ist in den Innenräumen teils nicht erlaubt. Abends finden im Museum gelegentlich traditionelle Tanzvorführungen statt.
Rotes Gebäude im Khmer-Stil mit der größten Sammlung von Khmer-Skulpturen der Welt, ruhiger Innenhof.
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Wat Phnom steht auf dem einzigen Hügel der Stadt – rund 27 Meter hoch – und gilt als Gründungsort von Phnom Penh. Der Legende nach fand eine wohlhabende Witwe namens Penh im 14. Jahrhundert im Fluss einen Baum mit Buddha-Figuren und ließ für sie auf einem aufgeschütteten Hügel einen Schrein errichten. Daraus entstand der Name der Stadt: „Hügel der Penh“. Heute führt eine von Naga-Schlangen gesäumte Treppe zum Tempel mit Stupa, in der die Asche eines früheren Königs ruhen soll. Einheimische beten hier um Glück, gute Prüfungen oder Erfolg im Geschäft und bringen Blumen und Räucherstäbchen. Der Park rund um den Hügel ist ein beliebter Treffpunkt; am Fuß steht eine große Blumenuhr. Für den Besuch genügen etwa 30 bis 45 Minuten. Er lässt sich gut mit einem Spaziergang zur Uferpromenade verbinden.
Tempel auf dem einzigen Hügel der Stadt – nach der Legende ihr Gründungsort.
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Der Zentralmarkt, auf Khmer Phsar Thmei („Neuer Markt“), ist ein Wahrzeichen von Phnom Penh. Die gelbe Art-déco-Halle wurde 1937 von französischen Architekten fertiggestellt und galt damals als größter Markt Asiens. Unter der 26 Meter hohen Kuppel und in den vier langen Seitenarmen reihen sich Hunderte Stände: Gold- und Silberschmuck, Edelsteine, Uhren, Kleidung, Taschen, Elektronik und Souvenirs. In den Außenbereichen gibt es Obst, Blumen, getrockneten Fisch und kleine Garküchen mit Nudelsuppen und süßen Snacks. Die Halle wurde vor einigen Jahren renoviert und ist hell und luftig. Am angenehmsten ist ein Besuch am Vormittag, bevor es heiß und voll wird. Handeln gehört dazu, vor allem bei Souvenirs und Kleidung. Auf Wertsachen sollte man im Gedränge achten. Für einen Bummel reicht eine Stunde, Liebhaber von Märkten bleiben gern länger.
Art-déco-Markthalle mit gelber Kuppel von 1937: Schmuck, Kleidung, Souvenirs und Streetfood.
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Das Unabhängigkeitsdenkmal erinnert an die Unabhängigkeit Kambodschas von Frankreich im Jahr 1953. Es wurde 1958 nach Plänen des berühmten kambodschanischen Architekten Vann Molyvann errichtet und hat die Form einer Lotusblüte, wie sie von den Türmen in Angkor bekannt ist. Das mehrstöckige Bauwerk steht auf einem großen Kreisverkehr an der Kreuzung von Norodom und Sihanouk Boulevard und ist zugleich Gedenkstätte für die Gefallenen. Bei Staatsfeiern werden hier Kränze niedergelegt. Gleich daneben liegt ein langer Park mit einer Bronzestatue des früheren Königs Norodom Sihanouk, auf dem sich abends Familien, Jogger und Tanzgruppen treffen. Am schönsten ist das Denkmal nach Sonnenuntergang, wenn es in den Nationalfarben beleuchtet wird. Den Kreisverkehr selbst sollte man wegen des dichten Verkehrs nicht überqueren; es genügt, es vom Park aus zu betrachten. Der Besuch ist kostenlos.
Denkmal von 1958 in Form einer Lotusblüte zur Erinnerung an die Unabhängigkeit von Frankreich; abends beleuchtet.
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Koh Dach, auch Seideninsel genannt, liegt im Mekong nur wenige Kilometer nördlich von Phnom Penh und wirkt doch wie eine andere Welt. Auf der langgestreckten Insel gibt es keine Hochhäuser und kaum Verkehr, sondern Holzhäuser auf Stelzen, Obstgärten, Reisfelder und kleine Pagoden. Bekannt ist sie für ihre Seidenweberei: Unter vielen Häusern stehen Webstühle, an denen Frauen farbenprächtige Stoffe und Krama-Tücher weben; man kann zusehen und direkt kaufen. In der Trockenzeit bilden sich am Ufer Sandstrände, an denen Einheimische picknicken und baden. Die Anfahrt erfolgt mit Tuk-Tuk oder Roller und einer kleinen Autofähre; viele Besucher mieten sich vor Ort Fahrräder. Für einen Ausflug sollte man einen halben Tag einplanen. Wasser und Sonnenschutz mitnehmen, denn auf der Insel gibt es nur wenige Läden.
Ländliche Mekong-Insel mit Seidenwebereien, Fahrt mit der kleinen Fähre.
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Oudong, etwa 40 Kilometer nördlich von Phnom Penh, war von 1618 bis 1866 die Hauptstadt Kambodschas, bevor König Norodom den Sitz nach Phnom Penh verlegte. Auf einem langgestreckten Hügel stehen mehrere große Stupas, in denen die Asche früherer Könige ruhen soll, dazu Pagoden und Buddhastatuen. Eine lange Treppe mit über 500 Stufen führt hinauf; oben wird man mit einem weiten Blick über Reisfelder, Zuckerpalmen und das flache Land belohnt. In der neueren Zeit wurde auf einem Nachbarhügel eine große Stupa errichtet, in der Reliquien Buddhas aufbewahrt werden. Am Fuß des Hügels gibt es Garküchen mit Hängematten, in denen Einheimische am Wochenende picknicken. Der Ausflug von Phnom Penh dauert mit dem Taxi etwa eine Stunde pro Richtung. Am angenehmsten ist es am Vormittag. Wasser mitnehmen und Schultern sowie Knie bedecken.
Frühere Hauptstadt mit Stupas auf einem Hügel und weitem Blick über das Land.
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Die Uferpromenade Sisowath Quay erstreckt sich entlang des Tonle Sap bis zum Zusammenfluss mit dem Mekong und ist der Lieblingsort vieler Hauptstädter am Abend. Auf der breiten, von Palmen gesäumten Promenade wehen die Flaggen vieler Länder, Kinder spielen, Händler verkaufen Snacks und Ballons, und Gruppen tanzen Aerobic zu lauter Musik. Gegenüber dem Königspalast liegt ein kleiner Schrein, an dem Gläubige Lotusblüten und Räucherstäbchen opfern. Auf der Landseite reihen sich Bars, Restaurants und Hotels aneinander, viele mit Terrassen und Blick auf den Fluss. Von hier legen auch Boote zu Sonnenuntergangsfahrten ab. Am schönsten ist ein Spaziergang am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt und die Sonne über dem Fluss untergeht. Die Promenade ist kostenlos und rund um die Uhr zugänglich. Auf Taschen und Handys sollte man wie überall in der Stadt achten.
Promenade am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap, abends voller Leben.
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Bassac Lane ist eine schmale Gasse in Phnom Penh nahe dem Unabhängigkeitsdenkmal, in der sich auf engem Raum viele kleine, liebevoll eingerichtete Bars drängen: Cocktailbars, Craft-Bier-Kneipen, Weinbars und kleine Lokale. Rund um die Gasse liegen weitere Bars und Restaurants.
Das ist gut: Die Atmosphäre ist eher hip und gemütlich als laut. Hier treffen sich viele Expats und junge Kambodschaner, die Drinks sind gut gemacht, und man kann an einem Abend mehrere Bars ausprobieren, ohne weit zu laufen. Hostessenbars spielen hier keine Rolle.
Darauf aufpassen: Die Preise liegen über dem kambodschanischen Durchschnitt, Cocktails kosten oft so viel wie in Europa. Einzelne Bars wechseln häufig oder schließen; aktuelle Bewertungen helfen. Beim Heimweg Tuk-Tuk oder Grab per App bestellen und Wertsachen nicht offen in der Hand halten, denn Taschendiebstahl vom Motorroller aus kommt in Phnom Penh vor.
Gasse mit vielen kleinen Cocktail- und Craft-Bier-Bars. Quelle: Expat Life / Move to Cambodia.
Street 104 liegt nahe der Uferpromenade von Phnom Penh und ist vor allem für große Hostessenbars wie The Factory und die Air Force Bar bekannt. Die Bars sind hell erleuchtet, oft mit Billardtischen, Musik und vielen Bardamen, die Gäste ansprechen und zum Trinken und Spielen einladen.
Das ist gut: Die Straße ist kompakt, die Bars sind leicht zu finden und das Bier ist billig. Wer Billard spielen und mit den Angestellten plaudern möchte, findet hier ein geselliges Umfeld. Viele Bars haben bis spät in die Nacht geöffnet.
Darauf aufpassen: Die Bardamen bekommen Provision auf „Lady Drinks“, die deutlich teurer sind als dein eigenes Getränk – vorher fragen und die Rechnung prüfen. Nicht mehr Bargeld als nötig mitnehmen und das Glas nicht unbeaufsichtigt lassen. Wer eine Begleitung mitnehmen will, zahlt eine „Barfine“; Prostitution ist in Kambodscha offiziell verboten, und Minderjährige sind absolut tabu – Verstöße werden hart bestraft.
Barstraße nahe Riverside mit großen Hostessenbars wie The Factory und Air Force Bar. Tippe auf den Ordner-Knopf, um alle Bars zu sehen. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 110 ist eine kurze Barstraße nahe der Uferpromenade von Phnom Penh mit rund acht Hostessenbars. Sie ist kleiner und ruhiger als die bekannteren Nachbarstraßen 104 und 136.
Das ist gut: Wegen der überschaubaren Größe geht es hier entspannter zu, man wird weniger bedrängt, und in manchen Bars ist man schnell Stammgast. Getränke sind günstig, und die Straße ist gut zu Fuß mit den anderen Barstraßen am Fluss zu verbinden.
Darauf aufpassen: Auch hier gilt das Prinzip der „Lady Drinks“: Getränke für Bardamen kosten mehr und laufen schnell auf die Rechnung. Zwischendurch abrechnen lassen und Beträge kontrollieren. Abends liegen manchmal Schlepper und Bettler vor den Bars; höflich ablehnen. Handy nicht an der Straßenkante benutzen, Motorrad-Diebe sind schnell. Kinder und Jugendliche in Bars oder auf der Straße niemals ansprechen oder mitnehmen – das ist streng verboten.
Kleine Barstraße nahe Riverside mit rund 8 Hostessenbars. Tippe auf den Ordner-Knopf, um alle Bars zu sehen. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 118 liegt im Barviertel nahe der Uferpromenade von Phnom Penh und hat rund zwanzig Hostessenbars. Viele Besucher finden die Stimmung hier etwas entspannter als in der turbulenten Street 136.
Das ist gut: Es gibt viel Auswahl auf kurzer Strecke, die Bars sind oft gemütlich mit Billard und Musik, und die Getränkepreise sind niedrig. Zahlreiche Restaurants und Gästehäuser liegen in der Nähe, sodass man kurze Wege hat.
Darauf aufpassen: Lady Drinks sind teurer als normale Getränke und werden manchmal ungefragt bestellt – klar sagen, was du möchtest, und die Rechnung prüfen. Nicht zu viel Alkohol trinken und Getränke im Blick behalten, um K.-o.-Tropfen keine Chance zu geben. Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie du ausgeben willst. Prostitution ist offiziell verboten, und alles mit Minderjährigen wird in Kambodscha streng verfolgt.
Barstraße nahe Riverside mit rund 20 Hostessenbars, oft entspannter als Street 136. Tippe auf den Ordner-Knopf, um alle Bars zu sehen. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 130 liegt nahe der Uferpromenade von Phnom Penh und hat rund dreißig Hostessenbars, von denen viele französische oder deutsche Besitzer haben. Dazu kommen ein paar normale Kneipen und Restaurants.
Das ist gut: Die Straße ist lebhaft, aber meist freundlicher und weniger hektisch als Street 136. Durch die europäischen Besitzer findet man oft vertraute Getränke und Sportübertragungen, und man kommt leicht mit Stammgästen ins Gespräch. Die Preise sind niedrig.
Darauf aufpassen: Wie überall im Viertel bekommen Bardamen Provision auf Lady Drinks; diese kosten mehr als das eigene Bier. Rechnungen genau ansehen und nicht im Voraus große Summen geben. Nachts möglichst nicht allein durch dunkle Seitengassen laufen und für den Heimweg ein Tuk-Tuk per App nehmen. Drogen sind in Kambodscha streng verboten, die Strafen sind hoch.
Barstraße nahe Riverside mit rund 30 Hostessenbars, viele mit französischen oder deutschen Besitzern. Tippe auf den Ordner-Knopf, um alle Bars zu sehen. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 136 ist die bekannteste Barstraße Phnom Penhs nahe der Uferpromenade, mit über dreißig Bars – vor allem Hostessenbars, aber auch normale Kneipen wie Shanghai Bar und Birdcage Bar. Abends herrscht hier viel Betrieb, laute Musik und Neonlicht.
Das ist gut: Die Auswahl ist riesig, die Getränke billig, und es ist bis tief in die Nacht etwas los. Wer das typische Nachtleben am Fluss erleben will, ist hier richtig. Die Straße liegt zentral, Restaurants und Hotels sind gleich nebenan.
Darauf aufpassen: Hier wird man am stärksten angesprochen; freundlich, aber bestimmt ablehnen, wenn man nicht will. Lady Drinks kosten mehr, und Rechnungen sollten kontrolliert werden. Taschendiebstahl und Handydiebstahl vom Motorroller kommen in diesem Viertel vor – Handy nicht am Straßenrand benutzen. Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen. Prostitution ist offiziell verboten, Minderjährige sind absolut tabu.
Barstraße nahe Riverside mit über 30 Bars, vor allem Hostessenbars, dazu einige normale Bars wie Shanghai Bar und Birdcage Bar. Alle Bars sind einzeln eingetragen: Tippe auf den Ordner-Knopf, um sie zu sehen. Typische Preise: Bier ab 1,50 $, Lady Drink 3,50–6 $. Stand Oktober 2026, Bars wechseln oft Namen und Besitzer.
Street 172 liegt im Zentrum von Phnom Penh, etwas weiter vom Fluss entfernt. Hier finden sich die Hollywood Bar und mehrere kleinere Hostessenbars, dazu Gästehäuser, Restaurants und einige einfache Kneipen für Backpacker.
Das ist gut: Die Straße ist weniger touristisch als die Barstraßen direkt am Fluss, die Preise sind niedrig und die Stimmung oft locker. In der Nähe gibt es günstige Unterkünfte und Lokale, sodass man kurze Wege hat.
Darauf aufpassen: Lady Drinks erhöhen die Rechnung schnell; vorher fragen, was sie kosten. Nachts sind einige Abschnitte dunkel – für den Rückweg ein Tuk-Tuk oder Grab nehmen. Wertsachen im Hotel lassen und nur so viel Bargeld mitnehmen, wie nötig. Drogenangebote auf der Straße unbedingt ablehnen: Drogen sind streng verboten, und es gibt immer wieder Fälle von gefährlich verunreinigten Substanzen.
Barstraße mit Hollywood Bar und mehreren kleineren Hostessenbars. Tippe auf den Ordner-Knopf, um alle Bars zu sehen. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 5 ist eine kurze Straße am Ende der Street 136 nahe der Uferpromenade von Phnom Penh, mit einigen Hostessenbars. Sie wird oft zusammen mit den Nachbarstraßen besucht.
Das ist gut: Hier ist es meist ruhiger als in der Hauptstraße, die Bars sind klein und überschaubar, und man kann entspannter etwas trinken. Der Weg zur Uferpromenade und zu den Restaurants ist kurz.
Darauf aufpassen: Auch hier sind Lady Drinks teurer als normale Getränke – Preise vorher klären und die Rechnung prüfen. Die Straße liegt an einer verkehrsreichen Ecke; beim Überqueren auf Motorroller achten, die auch entgegen der Fahrtrichtung kommen. Handy und Tasche gut festhalten, da Diebstähle vom Roller aus vorkommen. Prostitution ist offiziell verboten, und Minderjährige sind absolut tabu.
Kurze Straße am Ende von Street 136 mit ein paar Hostessenbars. Tippe auf den Ordner-Knopf, um alle Bars zu sehen. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 51 in Phnom Penh ist die bekannte Clubstraße der Stadt. Hier und in der Nähe liegen Clubs wie das legendäre Heart of Darkness und Pontoon, dazu Bars, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet haben.
Das ist gut: Wer tanzen will, ist hier richtig: elektronische Musik, Hip-Hop und gemischtes Publikum aus Einheimischen, Expats und Reisenden. Die Stimmung ist ausgelassen, und am Wochenende ist bis zum Morgen etwas los.
Darauf aufpassen: Spät in der Nacht wird viel getrunken, und es kommt gelegentlich zu Streit – Abstand halten und sich nicht provozieren lassen. Getränke nur selbst an der Bar holen und nie unbeaufsichtigt lassen. Drogen werden manchmal angeboten; sie sind streng verboten, und verdeckte Kontrollen gibt es. Wertsachen sicher verstauen, Taschendiebe nutzen das Gedränge. Für den Heimweg ein Tuk-Tuk per App bestellen und den Preis vorher sehen.
Clubstraße mit Heart of Darkness und Pontoon in der Nähe. Quelle: Expat Life Cambodia.
Riverside, die Uferstraße Sisowath Quay in Phnom Penh, ist abends das bekannteste Ausgehviertel der Stadt. Entlang des Tonle Sap reihen sich Bars, Rooftop-Bars, Restaurants und Hotels, und in den Seitenstraßen liegen die Barstraßen 104 bis 136.
Das ist gut: Man sitzt mit Blick auf den Fluss, die Rooftops bieten tolle Aussichten auf Königspalast und Sonnenuntergang, und Bier ist sehr günstig. Auf der Promenade ist abends viel los: Familien, Tänzer und Straßenhändler.
Darauf aufpassen: Hier sind Handy- und Taschendiebstähle vom Motorroller aus häufig – Handy nicht am Straßenrand benutzen, Tasche zur Hausseite tragen. In den Seitenstraßen gibt es Hostessenbars mit teuren Lady Drinks. Für den Heimweg Tuk-Tuk per App nehmen. Drogen sind streng verboten.
Uferstraße am Fluss mit vielen Bars, Rooftops und Restaurants.
Neue Besitzer, komplett umgebaut und mit Babylone und Orange Bar zusammengelegt. Wohl die größte Hostessenbar: fünf VIP-Bereiche, Whirlpool, Billard, vier Theken, Balkon. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Französischer Besitzer (Jim), große Whisky-Auswahl, französischer Wein. Auch tagsüber geöffnet. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Früher Butterfly Bar. Hostessenbar an der Ecke Street 136 / Street 5. Nähere Angaben fehlen in der Quelle. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 136 · täglich 17–02 Uhr · Bier 1,50–3 $, Lady Drink 4–6 $
Früher Corner 136. Wohl die größte Hostessenbar der Straße: zwei Etagen, Balkon zur Straße, DJ, Tanzshows, Billard, VIP-Räume. Quellen: Cambodia Night Life, The Discreet Gentleman (Feb. 2026), Tripadvisor.
Street 136 · täglich 17–02 Uhr · Bier 1,50–3 $, Lady Drink 4–6 $
Große Hostessenbar mit Musik und Billard. Die Quellen widersprechen sich: laut Cambodia Night Life wurde Route 136 in zwei Bars geteilt (Amazing und Wow, gleiche Besitzer wie Fantastic Bar), laut The Discreet Gentleman (Feb. 2026) gibt es Route 136 weiter. Vor Ort prüfen.
Früher Hello Sweetie Bar. Karaoke (KTV) mit Hostessen. Nähere Angaben fehlen in der Quelle. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 136 · täglich 17–02 Uhr · Bier 1,50–3 $, Lady Drink 4–6 $
Früher Cross Bar. Hostessenbar auf zwei Ebenen mit Billard, privaten KTV-Räumen und offenem Obergeschoss. Quellen: The Discreet Gentleman (Feb. 2026), Cambodia Night Life.
Street 51 · täglich 15–01 Uhr · Fassbier ab 1 $ (Happy Hour 15:30–19 Uhr)
Eine der ältesten Hostessenbars von Phnom Penh (seit über 10 Jahren), drei Etagen mit Dachterrasse, quadratische Bar mit Sitznischen, Billardtisch. Neuer französischer Besitzer; weniger Personal als früher. Sonntags Braten. Tel. 015 843 776 (+855 15 843 776). Instagram: shanghaibar51.
Lage geklärt (07.10.2026): Street 51 Ecke Street 172, nicht Street 136. So steht es bei Swanpass (mit Koordinaten) und im Namen der eigenen Facebook- und Instagram-Seiten („ShanghaiBar51“). The Discreet Gentleman führt sie nur pauschal unter Street 136.
Kleine, entspannte Hostessenbar mit Billardtisch. Man darf die Musik selbst aussuchen, freundliche kambodschanische Besitzerin. Quelle: Cambodia Night Life.
Street 136 · täglich 17–02 Uhr · Fassbier 1,75 $, Dose 2,50 $, Lady Drink 4,50 $
Hostessenbar, eine der größten und langlebigsten der Straße, viel Personal und Partystimmung. Quellen: Cambodia Night Life, The Discreet Gentleman (Feb. 2026). Vor dem Besuch prüfen.
Bekannteste Bar der Street 172: stilvoll, freundliche Hostessen, Tänzerinnen. Nicht mehr rund um die Uhr geöffnet. Quelle: Cambodia Night Life, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.
Street 136 · täglich 20–05 Uhr · Eintritt frei, Fassbier 2 $, Drinks ab 3 $, Flaschen ab 60 $
Late-Night-Partyclub mit zwei Bühnen und Live-DJs, Tänzerinnen und Hostessen, VIP-Tische mit Flaschenservice. Rechnung wird live mitgeführt. Fotografieren und Filmen drinnen verboten. VIP-Karte: 10 % Rabatt auf Drinks ab 200 $ Umsatz. Tel. 070 337 301 (+855 70 337 301). Instagram: charliechansclub. Angaben laut Website, Stand 05.10.2026.
Kult-Club seit 1993, gemischtes Publikum, Themenabende und Live-DJs. Quelle: Move to Cambodia / Expat Life Cambodia, Stand 2026. Vor dem Besuch prüfen.