5 Sehenswürdigkeiten, 1 Bars & Kneipen, 1 Restaurants, 1 Hotels in Ninh Binh, Vietnam – mit Viertel, Öffnungszeiten, Preisen und Hinweisen. Auf der Hauptseite gibt es dazu Karte, Filter „Jetzt geöffnet“, „In der Nähe“, Weiterreise, Visa und Notrufnummern – auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Niederländisch.
Tam Coc, „drei Höhlen“, wird oft als „Halong-Bucht auf dem Land“ bezeichnet. Hier ragen steile Kalksteinfelsen aus grünen Reisfeldern, durch die sich der Ngo-Dong-Fluss schlängelt. Die bekannteste Art, die Landschaft zu erleben, ist eine Fahrt im kleinen Ruderboot: Etwa zwei Stunden lang gleitet man still durch die Felder und durch drei Höhlen, die der Fluss in die Felsen gegraben hat. Die Ruderinnen und Ruderer bewegen die Ruder oft geschickt mit den Füßen. Am schönsten ist es, wenn der Reis grün ist oder kurz vor der Ernte goldgelb leuchtet, etwa Mai bis Juni. Am Wendepunkt bieten Händler aus Booten Getränke an – man muss nichts kaufen, auch nicht für den Ruderer. Ein kleines Trinkgeld für ihn am Ende ist üblich. Im kleinen Ort Tam Coc gibt es viele Unterkünfte und Restaurants. Mit dem Fahrrad lässt sich die Umgebung wunderbar erkunden.
Ruderboot-Fahrt durch Reisfelder und Höhlen zwischen Kalkfelsen; die Ruderer rudern oft mit den Füßen.
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Tràng An ist eine Karstlandschaft nördlich von Tam Coc und seit 2014 UNESCO-Welterbe – eines der wenigen in Vietnam, das sowohl für Natur als auch für Kultur ausgezeichnet ist. Archäologen fanden hier Spuren menschlicher Besiedlung, die Zehntausende Jahre zurückreichen. Die Landschaft besteht aus steilen, bewaldeten Kalkfelsen, Flüssen und Seen, die durch zahlreiche Höhlen verbunden sind. Bei einer Bootstour von etwa zwei bis drei Stunden rudern Einheimische die Gäste durch mehrere Höhlen, unter niedrigen Decken hindurch und vorbei an kleinen Tempeln, an denen man aussteigen kann. Es gibt verschiedene Routen. Im Vergleich zu Tam Coc ist die Landschaft wilder und die Organisation geordneter. Einige Szenen des Films „Kong: Skull Island“ wurden hier gedreht. Ganz in der Nähe liegen die alte Hauptstadt Hoa Lu und die riesige Bai-Dinh-Pagode. Früh am Morgen ist es am ruhigsten. Sonnenschutz mitnehmen.
Bootstour durch Höhlen und Tempel in einer Karstlandschaft, UNESCO-Welterbe.
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Hang Mua ist ein Aussichtspunkt auf einem Kalksteinfelsen nahe Tam Coc und einer der meistfotografierten Orte im Norden Vietnams. Rund 500 steinerne Stufen führen in Serpentinen den Felsen hinauf; der Weg ist steil und in der Hitze anstrengend, aber gut machbar. Oben thront eine große Drachenskulptur auf dem Grat, und von einer kleinen Pagode blickt man über die ganze Landschaft: den sich windenden Fluss, die Reisfelder und die Felsen von Tam Coc. Am schönsten ist der Blick, wenn der Reis grün oder goldgelb ist, und zum Sonnenauf- oder -untergang. Am Fuß des Berges gibt es Lotusteiche, die im Sommer blühen, eine Höhle und Fotostellen. Es wird ein Eintritt erhoben. Viel Wasser mitnehmen und gute Schuhe tragen. Früh am Morgen ist es kühler und leerer. Mit dem Fahrrad ist Hang Mua von Tam Coc in etwa zehn Minuten erreichbar.
Rund 500 Stufen zu einem Drachen auf dem Felsen mit Blick über die Reisfelder.
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ca. 15 km nordwestlich · frei (Elektrowagen extra)
Die Bai-Dinh-Pagode, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Ninh Binh, ist die größte buddhistische Tempelanlage Vietnams und hält mehrere Rekorde. Sie wurde ab 2003 an einem Berghang neben einer alten Pagode errichtet. Ein über drei Kilometer langer Wandelgang, gesäumt von 500 steinernen Arhat-Figuren, führt hinauf zu den großen Hallen. Darin sitzen gewaltige Bronzebuddhas, der größte wiegt rund 100 Tonnen. Ganz oben steht eine 13-stöckige Pagode mit Aussicht über die Karstlandschaft; ein Aufzug führt nach oben. Die Anlage ist so groß, dass Elektrowagen vom Parkplatz zum Eingang fahren. Bei Pilgern ist Bai Dinh sehr beliebt, besonders zum Neujahrsfest Tết, dann wird es extrem voll. Der Eintritt zur Pagode ist frei, Elektrowagen und Aufzug kosten extra. Für den Besuch zwei bis drei Stunden einplanen. Bequeme Schuhe tragen, Schultern und Knie bedecken.
Größte Tempelanlage Vietnams mit Hunderten Buddhafiguren.
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Hoa Lu, etwa zwölf Kilometer nördlich von Ninh Binh, war im 10. und frühen 11. Jahrhundert die erste Hauptstadt eines unabhängigen Vietnams. Kaiser Đinh Tiên Hoàng gründete hier 968 seine Dynastie, geschützt durch die umliegenden Kalksteinberge, die wie natürliche Festungsmauern wirken. Von der alten Zitadelle ist wenig erhalten, doch zwei Tempel erinnern an die Herrscher: der Tempel für Đinh Tiên Hoàng und der Tempel für Lê Đại Hành, beide mit schönen Holzschnitzereien und ruhigen Höfen. Vom nahen Hügel Mã Yên, über rund 200 Stufen erreichbar, hat man einen guten Blick über das Gelände und die Landschaft. Hoa Lu ist Teil des UNESCO-Welterbes Tràng An und lässt sich gut mit einer Bootstour in Tràng An oder Tam Cốc verbinden. Ein kleiner Eintritt wird erhoben. Mit dem Fahrrad ist der Ort von Tam Cốc aus gut erreichbar.
Tempel der ersten Königsdynastien in einer Karstlandschaft.
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Lounge-Bar in Tam Cốc mit DJ, Shisha und fairen Preisen. Sonst ist der Abend in Tam Cốc ruhig – eher Hostel-Bars als Clubs. Quelle: Wanderlog / Hostelworld (2026).