7 Sehenswürdigkeiten, 1 Partystraßen, 1 Partyzonen, 3 Bars & Kneipen, 3 Diskotheken, 3 Restaurants, 5 Hotels in Chiang Mai, Thailand – mit Viertel, Öffnungszeiten, Preisen und Hinweisen. Auf der Hauptseite gibt es dazu Karte, Filter „Jetzt geöffnet“, „In der Nähe“, Weiterreise, Visa und Notrufnummern – auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Niederländisch.
JJ Harrison (https://www.jjharrison.com.au/) · CC BY-SA 3.0
Wat Phra That Doi Suthep
Berg Doi Suthep
Wat Phra That Doi Suthep thront auf dem gleichnamigen Berg westlich von Chiang Mai und ist für viele Thais einer der heiligsten Orte im Norden. Der Legende nach trug ein weißer Elefant eine Reliquie Buddhas den Berg hinauf, blieb an dieser Stelle stehen und starb – dort wurde im 14. Jahrhundert der Tempel errichtet. Eine Treppe mit 306 Stufen, gesäumt von zwei langen Naga-Schlangen, führt hinauf; alternativ gibt es eine kleine Standseilbahn. Oben glänzt die goldene Chedi, umgeben von Glocken, Schreinen und Buddhafiguren. Von der Terrasse blickt man über die ganze Stadt, besonders schön am Abend. Schultern und Knie bedecken, Schuhe ausziehen. Erreichbar ist der Tempel mit rot-weißen Sammeltaxis ab dem Zoo oder Tha-Phae-Tor in etwa 30 Minuten über eine kurvige Bergstraße. Ganz in der Nähe liegen der Königliche Winterpalast Bhubing und Bergdörfer.
Goldener Tempel auf dem Hausberg, 306 Stufen mit Blick über die Stadt.
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Wat Chedi Luang liegt mitten in der Altstadt von Chiang Mai und beeindruckt durch die gewaltige Ruine seiner Pagode. Die Chedi wurde ab dem 14. Jahrhundert gebaut und war nach ihrer Fertigstellung mit etwa 80 Metern das höchste Bauwerk der Stadt. Im 15. Jahrhundert stand hier sogar der Smaragd-Buddha, der heute in Bangkok verehrt wird. Ein Erdbeben ließ die Spitze im 16. Jahrhundert einstürzen; geblieben ist ein mächtiger Stumpf aus Ziegeln mit Elefantenfiguren und Naga-Treppen, der besonders am Abend im warmen Licht eindrucksvoll ist. Auf dem Gelände stehen weitere Gebäude, ein Schrein der Stadtsäule und große, alte Bäume. Unter einem Pavillon bieten Mönche den „Monk Chat“ an: Hier kann man den jungen Mönchen Fragen zum Buddhismus und zum Klosterleben stellen, während sie ihr Englisch üben. Für Ausländer wird ein kleiner Eintritt verlangt. Schultern und Knie bedecken.
Ruine einer riesigen Pagode aus dem 15. Jh. mitten in der Altstadt; „Monk Chat“ mit Mönchen möglich.
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Das Tha-Phae-Tor ist das bekannteste Tor der Altstadt von Chiang Mai. Die Stadt wurde 1296 als Hauptstadt des Lanna-Königreichs gegründet und von einer quadratischen Mauer mit Wassergraben umgeben. Das heutige Tor ist eine Rekonstruktion aus den 1980er-Jahren auf den alten Fundamenten. Vor dem Tor liegt ein großer Platz, auf dem Tauben, Straßenkünstler und Feste wie Loy Krathong und Songkran die Menschen anziehen. Durch das Tor gelangt man in die Altstadt: ein Gewirr aus kleinen Gassen mit über 30 Tempeln, Cafés, Massagesalons, Gästehäusern und Restaurants. Besonders sehenswert sind neben Wat Chedi Luang auch Wat Phra Singh mit seinen Lanna-Holzbauten und der kleine Wat Chiang Man, der älteste Tempel der Stadt. Am besten erkundet man die Altstadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Sonntags beginnt hier der große Walking-Street-Markt.
Bekanntestes Tor der Stadtmauer; die Altstadt ist voller Tempel und Cafés.
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Der Sonntagsmarkt, die Sunday Walking Street, ist einer der schönsten Märkte Thailands. Jeden Sonntag ab dem späten Nachmittag wird die Ratchadamnoen Road vom Tha-Phae-Tor quer durch die Altstadt für Autos gesperrt und verwandelt sich in einen über einen Kilometer langen Markt, der sich in die Seitengassen ausbreitet. Angeboten werden vor allem Kunsthandwerk aus dem Norden: Holzschnitzereien, Silberschmuck, Webstoffe der Bergvölker, Lampions, Seife, Bilder und Kleidung. In den Tempelhöfen am Weg stehen unzählige Essensstände mit Spezialitäten wie Khao Soi, Wurst nach Lanna-Art, gegrilltem Fleisch, Säften und Desserts – günstig und lecker. Straßenmusiker spielen, oft auch blinde Musiker, und Massagestühle laden zur Pause ein. Ab etwa 19 Uhr wird es sehr voll; wer in Ruhe schauen will, kommt früh. Um 18 Uhr wird die Nationalhymne gespielt, dann bleiben alle stehen. Samstags gibt es eine ähnliche Walking Street an der Wualai Road.
Riesiger Kunsthandwerk- und Essensmarkt durch die ganze Altstadt.
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This Photo was taken by Supanut Arunoprayote.
Feel free to use any of my images · CC BY 4.0
Wat Phra Singh
Altstadt
Wat Phra Singh ist der bedeutendste Tempel in der Altstadt von Chiang Mai und wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Hier steht die verehrte Buddhafigur Phra Buddha Sihing, die beim Neujahrsfest Songkran im April durch die Straßen getragen wird, damit die Menschen sie mit Wasser übergießen können. Die Anlage ist ein Paradebeispiel für die Lanna-Architektur Nordthailands: Besonders sehenswert ist die kleine Kapelle Viharn Lai Kham mit ihren geschnitzten Holzgiebeln und fein gemalten Wandbildern, die Alltagsszenen aus dem alten Chiang Mai zeigen. Daneben stehen eine große goldene Chedi, Klostergebäude und eine Bibliothek auf einem hohen Sockel. Mönche wohnen und lernen auf dem Gelände. Für Ausländer wird ein kleiner Eintritt verlangt. Schultern und Knie bedecken, Schuhe vor den Hallen ausziehen. Am Morgen ist es am ruhigsten. Der Tempel liegt am Ende der Ratchadamnoen Road.
Bedeutendster Tempel der Altstadt mit Holzbauten im Lanna-Stil.
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Doi Inthanon ist mit 2.565 Metern der höchste Berg Thailands und liegt in einem Nationalpark etwa 100 Kilometer südwestlich von Chiang Mai. Eine gut ausgebaute Straße führt bis fast zum Gipfel, wo es selbst im Sommer kühl und oft neblig ist; im Winter kann es nahe dem Gefrierpunkt sein. Kurz unter dem Gipfel stehen zwei große Pagoden, die zu Ehren des Königs und der Königin gebaut wurden, umgeben von prächtigen Blumengärten mit weitem Blick über die Berge. Unterwegs lohnen sich Stopps an den Wasserfällen Wachirathan und Sirithan, an einem Moorpfad im Nebelwald am Gipfel und an Dörfern der Bergvölker mit Kaffee- und Gemüseanbau. Der Park ist ein Paradies für Vogelbeobachter. Eine Nationalparkgebühr wird erhoben. Für den Ausflug sollte man einen ganzen Tag einplanen, am besten mit Mietwagen oder Tour. Eine warme Jacke ist unbedingt nötig.
Höchster Berg Thailands mit Wasserfällen und zwei königlichen Pagoden.
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Die Nimmanhaemin Road, kurz Nimman, ist das junge, moderne Viertel von Chiang Mai westlich der Altstadt, nahe der Universität. In den Seitenstraßen, den Sois, reihen sich stilvolle Cafés, Kunstgalerien, Designläden, Boutiquen, Restaurants mit Küche aus aller Welt und Bars aneinander. Viele digitale Nomaden und Studierende leben hier, und die Atmosphäre ist entspannt und kreativ. Am Ende der Straße liegt das Einkaufszentrum Maya mit einem Rooftop, von dem man den Sonnenuntergang über dem Doi Suthep sehen kann; gegenüber das Kreativzentrum One Nimman mit Markt am Wochenende. Abends werden die Bars voll, manche mit Livemusik. Für Kaffeeliebhaber ist Nimman ein Paradies, denn Kaffee aus den Bergen des Nordens wird hier mit viel Liebe zubereitet. Das Viertel erkundet man am besten zu Fuß. Mit dem roten Sammeltaxi oder Grab ist es von der Altstadt in etwa zehn Minuten erreichbar.
Trendviertel mit Cafés, Galerien und Bars.
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Die Loi Kroh Road in Chiang Mai liegt zwischen dem Tha-Phae-Tor und dem Nachtbasar. Hier gibt es offene Bierbars mit Billardtischen, Livemusik, einen Thaibox-Stadion-Komplex und auch Erwachsenenunterhaltung.
Das ist gut: Die Bars sind entspannt, man kann Billard spielen oder Livemusik hören, und die Preise sind niedrig. In der Nähe liegen der Nachtbasar, viele Restaurants und Thaibox-Kämpfe, sodass man den Abend leicht abwechslungsreich gestalten kann.
Darauf aufpassen: Viele Bars haben Barfrauen, die zu Getränken einladen; Lady Drinks kosten mehr, Rechnungen prüfen. Wer das nicht mag, findet ruhigere Bars rund um die Altstadt oder in Nimman. Auf dem Weg zum Nachtbasar auf Taschen achten. Chiang Mai ist meist sehr sicher, doch Prostitution ist in Thailand offiziell verboten, Minderjährige sind absolut tabu, und Drogen werden hart bestraft.
Offene Bierbars mit Billardtischen, Livemusik, auch Erwachsenenunterhaltung. Quelle: Out Thailand (Jul. 2026).
Nimman · bis ca. 0–1:30 Uhr · Craft-Bier 150–250 THB, Cocktails 250–400 THB
Nimman, das Viertel um die Nimmanhaemin Road in Chiang Mai, ist jung und trendig. Hier gibt es Craft-Beer-Bars wie Beer Lab, Chit Hole im One Nimman und My Beer Friend in der Soi 9, dazu Cocktail- und Rooftop-Bars. Geöffnet ist meist bis Mitternacht oder 1:30 Uhr.
Das ist gut: Die Bars sind stilvoll, das Bier oft lokal gebraut, und das Publikum ist eine Mischung aus Studenten, digitalen Nomaden und Reisenden. Es gibt keine Rotlicht-Szene, die Stimmung ist entspannt.
Darauf aufpassen: Die Preise sind höher als in den Bierbars der Altstadt. Die Sperrstunde wird in Chiang Mai oft streng durchgesetzt. Nicht betrunken Roller fahren, die Polizei kontrolliert. Drogen werden in Thailand sehr hart bestraft.
Junges, trendiges Viertel: Craft-Beer-Bars (Beer Lab, Chit Hole im One Nimman, My Beer Friend in Soi 9), Cocktail- und Rooftop-Bars. Quelle: Out Thailand (Jul. 2026).